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Vivenda ist ein eingetragener, gemeinnütziger Verein. Er setzt sich zum Ziel, den spekulativen und preissteigernden Umgang mit Boden und Wohnraum in selbstverwalteten Wohnprojekten zu überwinden. Seine Mitglieder sind sich einig in der Idee, dass Grund und Boden keine Ware ist – schließlich wurde er nicht, wie das bei Waren der Fall ist, von Menschen produziert. Sie wollen den Boden vielmehr als ein Geschenk der Erde ansehen. Die heute übliche Käuflichkeit und Verkäuflichkeit von Grund und Boden und die daraus resultierende Spekulation mit Immobilien stehen diesem Leitgedanken diametral entgegen. Auf dieser Erkenntnis aufbauend praktiziert und erprobt Vivenda deshalb schon seit vielen Jahren Formen der Bodennutzung, in denen die Käuflichkeit von Grund und Boden überwunden ist.

Der Verein versteht sich als ein Zusammenschluss von Menschen, die gemeinsam soziale Ideen verwirklichen wollen. Sie haben dafür geeignete Instrumente geschaffen, die helfen, das menschliche Zusammenleben bis in die Kapitalverwaltung hinein auf eine solidarische Grundlage zu stellen. Diese im Sinne der gegenseitigen Förderung weiter zu entwickeln und auszubauen ist ein weiteres Ziel.

Mit diesen wohnwirtschaftlichen Impulsen einher geht die Sorge für die Gesunderhaltung der Lebensgrundlage von Mensch und Natur. Hier liegt eine der größten Zukunftsaufgaben der Menschheit. Damit dies immer mehr und besser erkannt werde, engagiert sich Vivenda nicht nur für eine ökologisch sinnvolle Ausrichtung seiner Projekte, sondern speziell auch für eine zukunftweisende pädagogische und heilpädagogische Arbeit.